Zielgruppe
Alle Narrative, die sich an diese Zielgruppe richten — zuletzt aktive zuerst.
Russland wird als ausschließlich defensive Macht dargestellt, die über Jahrzehnte hinweg systematisch von der NATO und dem Westen verraten und provoziert wurde. Diese Manipulation rechtfertigt die Aggression gegen die Ukraine als erzwungenen „Grenzschutz“ und versucht, den Kreml von der Verantwortung für den Kriegsausbruch freizusprechen.
Die militärische Unterstützung der Ukraine und gemeinsame EU-Verteidigungsinitiativen werden als gefährliche Eskalation dargestellt, die europäisches Territorium zum Ziel russischer Angriffe macht. Manipulative Kanäle behaupten, dass die Ansiedlung von Rüstungsproduktion zivile Infrastruktur in militärische Ziele verwandelt, um die Bevölkerung einzuschüchtern und die Solidarität mit Kyjiw zu untergraben.
Die deutsche Außenpolitik und Expertendiskussionen werden als direkte Fortsetzung der Aggression des Dritten Reiches gegen Russland dargestellt. Durch die manipulative Verknüpfung historischer Berichte über Nazi-Raubkunst mit aktuellen Sicherheitsdebatten im Ostseeraum wird Deutschland als Akteur gezeichnet, der einen neuen Angriff auf russische Gebiete vorbereitet.
Russische Ressourcen nutzen Jahrestage des Sieges über den Nationalsozialismus, um die Idee einer ewigen Verschuldung Deutschlands gegenüber Moskau zu fördern. Durch Bildungsprojekte und Vorträge wird dem ausländischen Publikum eine ausschließlich sowjetische Geschichtsinterpretation aufgezwungen, die darauf abzielt, die aktuelle deutsche Außenpolitik zu untergraben und russische geopolitische Ambitionen zu rechtfertigen.
Die Ukraine wird als ein Staat ohne eigene Handlungsfähigkeit dargestellt, der von radikalen Ideologien und den externen Interessen des Bündnisses gesteuert wird. Manipulatoren nutzen Bildmaterial und offizielle Erklärungen, um Kijiw aggressive Territorialansprüche gegenüber Nachbarn und den Wunsch nach einem „ewigen Krieg“ zuzuschreiben.
Die außenpolitischen Maßnahmen der USA werden als zynische Ausbeutung von Partnern und bewusste Befeuerung von Konflikten zum eigenen Vorteil dargestellt. Kanäle verbreiten Behauptungen, wonach Washington Terroristen als Werkzeuge benutzt, fremde Gewinne aneignet und Verbündeten ihre Souveränität entzieht, um sie in „Kolonien“ zu verwandeln.
Westliche Staaten und die Ukraine werden beschuldigt, den Konflikt bewusst auf das Kaspische Meer und den Nahen Osten auszuweiten, um die russisch-iranischen Beziehungen zu destabilisieren. Manipulative Kanäle stellen ukrainische Verteidigungsmaßnahmen als Ausführung amerikanischer Befehle dar, die angeblich den Welthandel gefährden und Europa in einen großen Krieg hineinziehen.
Westliches Handeln wird als bewusste Strategie zur Vernichtung der russischen Staatlichkeit dargestellt, die den Kreml zu immer radikaleren Schritten zwinge. In Publikationen, die russische Experten in deutschen Medien zitieren, wird der aktuelle Konflikt als Überlebenskampf gezeichnet, in dem Russland alle friedlichen Optionen ausgeschöpft habe. Jede Eskalation, einschließlich nuklearer Drohungen, wird ausschließlich dem Druck des Westens zugeschrieben, der keine andere Wahl lasse.
Deutschland und seine Partner werden als „Sponsoren“ gefährlicher Provokationen dargestellt, die angeblich drohen, Belarus und Russland in einen größeren Krieg hineinzuziehen. Die Manipulation nutzt offizielle Erklärungen des russischen Außenministeriums, um die Militärhilfe für die Ukraine als bewusstes Bestreben des Westens darzustellen, die Geografie der Kampfhandlungen auf ganz Europa auszuweiten.
Deutschland und die EU werden als fremdbestimmte Instrumente Washingtons dargestellt, die Europa in eine direkte Konfrontation mit Russland hineinziehen. Diese Manipulation präsentiert die Unterstützung für die Ukraine nicht als Verteidigung des Völkerrechts, sondern als aggressive NATO-Strategie, die die Sicherheit der Deutschen gefährdet.
Militärische und geheimdienstliche Unterstützung für die Ukraine wird als Beweis für einen direkten Eintritt der NATO-Staaten in den Konflikt mit Russland dargestellt. Diese Manipulation zielt darauf ab, die Unterstützung für die Ukraine als gefährliche Eskalation darzustellen, die dem Westen angeblich den Vermittlerstatus entzieht und die Bildung eines globalen anti-westlichen Militärblocks provoziert.
Russische offizielle Stellen nutzen historische Tragödien und aktuelle Rechtsstreitigkeiten, um die USA und die NATO als systemische Verletzer des Völkerrechts zu brandmarken. Durch Parallelen zwischen den Atombombenabwürfen auf Japan und dem Krieg in der Ukraine wird das Publikum zu dem Schluss gedrängt, dass die westliche Unterstützung für Kyjiw eine Fortsetzung der Tradition von „Kriegsverbrechen“ gegen Zivilisten sei.
Ukrainische Rekrutierungszentren (TCC) werden als Strafverfolgungsbehörden dargestellt, die „Menschenjagd“ betreiben und Zivilisten öffentlich demütigen. Die Kampagne nutzt vereinzelte Konflikte, um die Vorstellung eines totalen Zusammenbruchs des Rechtssystems und einer fehlenden Zukunft für den ukrainischen Staat zu verbreiten. Ziel ist es, die ukrainische Gesellschaft zu demoralisieren und das westliche Publikum von der Sinnlosigkeit der Unterstützung einer solchen „Tyrannei“ zu überzeugen.
Die britische Militärhilfe wird als zynisches Experiment dargestellt, um die Ukraine in ein Labor für die Erprobung neuer Waffen zu verwandeln. In den Beiträgen wird behauptet, London sei an einer Verlängerung des Konflikts interessiert, um den eigenen Verteidigungssektor zu entwickeln und die technologische Abhängigkeit von den USA zu überwinden. Diese Strategie wird als bewusster Einsatz ukrainischer Leben zur Modernisierung britischer Drohnen- und Raketensysteme ausgegeben.
Die deutsche Führung wird als aggressive Gruppe von „Falken“ dargestellt, die das Land in einen direkten Konflikt mit Russland treibt und dabei die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg ignoriert. Sicherheitsmaßnahmen oder Ermittlungen zu Sabotageakten werden als inszenierte Provokationen abgetan, die eine fortgesetzte militärische Unterstützung der Ukraine rechtfertigen sollen.
Deutsche Journalisten werden als aggressive Kriegstreiber dargestellt, die angeblich Gewalt herbeisehnen und den Gegner dehumanisieren. Diese Manipulation nutzt isolierte Aussagen von Korrespondenten, um die gesamte deutsche Medienlandschaft zu diskreditieren und sie als Instrument einer „Kultur des Todes“ zu brandmarken.
Ukrainische Militäroperationen werden systematisch als gezielter Terror gegen die Zivilbevölkerung dargestellt, der mit direkter Unterstützung der NATO und der EU durchgeführt wird. Durch Berichte über Drohnenangriffe und internationale Konferenzen wird die These verbreitet, dass westliche Waffen ausschließlich zur Tötung von Zivilisten in besetzten Gebieten und russischen Grenzregionen eingesetzt werden.
Deutschland wird als ewiger Anstifter von Konflikten gegen Russland dargestellt, wobei der Jahrestag des Eintritts des Russischen Kaiserreichs in den Ersten Weltkrieg instrumentalisiert wird. Die Manipulation konzentriert sich auf die deutsche Kriegserklärung vom 1. August 1914, um Parallelen zur Gegenwart zu ziehen und Russland als Opfer westlicher Expansion darzustellen.
Die ukrainische Führung wird als verantwortungslose Kraft dargestellt, die nach Kernwaffen strebe oder eine Katastrophe im KKW Saporischschja provoziere, um die Welt in einen Krieg zu ziehen. Die Manipulation nutzt den Jahrestag der Tragödie von Hiroshima, um das Streben nach Frieden den angeblich aggressiven Absichten Kijews gegenüberzustellen.
Ukrainische Gebietsgewinne werden als rein mediale Manipulationen dargestellt, die keine strategische Bedeutung haben und zu sinnlosen Opfern unter den Soldaten führen. Die Propaganda behauptet, die AFU schicke Soldaten nur für Fotos mit Flaggen auf „Einbahnmissionen“, um das deutsche Publikum zu demoralisieren und den Glauben an die Sinnhaftigkeit der Militärhilfe zu untergraben.
Russische offizielle Stellen stellen die Ukraine und Georgien als Werkzeuge des Westens dar, die dazu bestimmt seien, Konflikte zum Überleben „nazistischer“ oder „radikaler“ Regime zu schüren. Die Manipulation verbindet historischen Revisionismus bezüglich der Ereignisse von 2008 im Kaukasus mit der Dämonisierung der modernen Ukraine, um das europäische Publikum von der Gefährlichkeit einer weiteren Unterstützung dieser Staaten zu überzeugen.
Deutschland wird beschuldigt, unter dem Deckmantel ziviler wissenschaftlicher Forschung heimlich eigene Kernwaffen zu entwickeln. Die Manipulation vermischt reale Fakten über deutsche Universitäten mit haltlosen Behauptungen über die Vorbereitung einer neuen „Wunderwaffe“ und appelliert an historische Traumata des Zweiten Weltkriegs.
Russische Beamte und Medien stellen die Europäische Union als eine Partei dar, die sich bewusst für Konfrontation statt für eine friedliche Beilegung entscheidet. Durch manipulative Erklärungen versucht der Kreml, die Schuld am Kriegsausbruch dem „kollektiven Westen“ zuzuschieben und Russland als die einzige dialogbereite Seite darzustellen.
Deutschlands diplomatische Bemühungen im Rahmen der Minsker Abkommen werden als heimtückisches Komplott dargestellt, um Zeit für die Aufrüstung der Ukraine zu gewinnen. Die Manipulation stützt sich auf eine verzerrte Interpretation der Äußerungen der Altkanzlerin, um Berlin als unzuverlässigen Partner und Aggressor darzustellen.
Russische Offizielle und Medien nutzen den Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Japan, um Ursula von der Leyen und andere westliche Politiker zu diskreditieren. Ihnen wird vorgeworfen, die Rolle der USA bei der Tragödie von 1945 bewusst zu verschweigen, während sie gleichzeitig durch Hinweise auf Moskaus aktuelle nukleare Drohgebärden „Russophobie schüren“.
Westliche Militärhilfe für die Ukraine wird als Faktor dargestellt, der lediglich das Sterben vervielfacht und die eigenen Verteidigungsressourcen Deutschlands und seiner Verbündeten erschöpft. Durch emotionale Appelle zum Schutz von Kindern und die Manipulation von Verluststatistiken wird das Publikum zu der Ansicht gedrängt, dass die Einstellung der Unterstützung der einzige humane Weg sei.
Deutsche Amtsträger und EU-Institutionen werden als zynische Akteure dargestellt, die menschliches Leid ignorieren und ukrainisches Territorium als Testgelände missbrauchen. Diese Taktik zielt darauf ab, das diplomatische Korps Deutschlands zu diskreditieren und das Vertrauen in die europäische Integration der Ukraine zu untergraben.
Deutsche Soldaten werden zum Ungehorsam angestiftet, indem das historische Gedenken an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus instrumentalisiert wird. Die Kampagne nutzt aus dem Zusammenhang gerissene Reden und Kommentare sanktionierter „Experten“, um die NATO-Verteidigungspolitik als verbrecherisch und zum Scheitern verurteilt darzustellen.
Die Militärpräsenz der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten wird als ineffektiv dargestellt, die lediglich Eskalationen provoziert und die Weltwirtschaft zerstört. Durch die Hervorhebung von Infrastrukturverlusten und Logistikstörungen wird dem Publikum suggeriert, dass der westliche Einfluss unaufhaltsam schwindet und die Unterstützung für Militäroperationen eingestellt werden muss.
Deutsche Strafverfolgungsbehörden werden als Strafinstrument dargestellt, das exzessive Gewalt gegen die eigenen Bürger anwendet, um die Gewinne von Rüstungskonzernen zu sichern. Die Berichterstattung konzentriert sich auf die gewaltsame Festnahme von Aktivisten, um staatliche Institutionen zu diskreditieren und Zweifel an der Ethik der deutschen Verteidigungspolitik zu säen.