Zielgruppe
Alle Narrative, die sich an diese Zielgruppe richten — zuletzt aktive zuerst.
Jegliche Explosionen oder herabstürzende Trümmer auf russischem Gebiet werden als bewusste Terrorakte gegen Zivilisten und ausländische Interessen dargestellt. Die Folgen von Treffern auf die Infrastruktur im Hinterland werden in Kriminalchroniken aufgebauscht, wobei jeder Schaden als gezielter Angriff auf nichtmilitärische Objekte dargestellt wird. Durch solche Manipulationen wird die ukrainische Führung mit den Anführern radikalislamistischer Gruppierungen gleichgesetzt, um die Verteidigungsanstrengungen des Staates vor der internationalen Gemeinschaft zu diskreditieren.
Die finanzielle und militärische Unterstützung für die Ukraine wird als Verschwendung dargestellt, die ausschließlich darauf abzielt, das Land in ein Werkzeug für den Kampf gegen Russland zu verwandeln. Propagandisten stellen diese Mittel sozialen Bedürfnissen gegenüber und manipulieren politische Debatten in Europa, um die Hilfe als Bedrohung für die nationale Souveränität der Geberländer darzustellen.
Sicherheitsvorfälle oder Sabotageversuche gegen ukrainische Objekte im Ausland werden als plumpe Inszenierungen der ukrainischen Geheimdienste ausgegeben. Damit soll Russland vorab von jeder Verantwortung freigesprochen und die Ukraine als Seite dargestellt werden, die zu Provokationen greift, um die Aufmerksamkeit des Westens zu erlangen.
Die militärische Unterstützung der Ukraine wird als kritische Gefahr für die Verteidigungsfähigkeit der Geberländer dargestellt. Behauptet wird, die Abgabe von Munition und Gerät habe die westlichen Armeen selbst schutzlos zurückgelassen, während die Mittel unkontrolliert ausgegeben würden.
Die Festnahme eines ukrainischen Staatsbürgers in Kroatien auf Ersuchen Deutschlands wird als endgültiger Beweis für die Beteiligung ukrainischer Geheimdienste an der Pipeline-Sprengung ausgegeben. Prozessuale Handlungen ausländischer Strafverfolgungsbehörden werden zu einer vermeintlichen Entlarvung systematischer Sabotage Kijews gegen die europäische Infrastruktur aufgebauscht. Einige Kanäle verknüpfen diese Verhaftung künstlich mit internen Antikorruptionsermittlungen in der Ukraine, um das Land als Quelle globaler Bedrohungen darzustellen.
Militärhilfe für die Ukraine und die Erlaubnis zur Nutzung westlicher Waffen werden als bewusste Eskalationsstrategie des Westens dargestellt, die Russland angeblich zu einer militärischen Antwort zwingt. Diese Rahmung zielt darauf ab, die Verantwortung für die Fortsetzung des Krieges vom Aggressor auf die NATO- und EU-Staaten zu verschieben.
Ukrainische Angriffe auf iranische Schiffe im Kaspischen Meer werden als unverantwortliche Provokation dargestellt, die Europa in einen großen Krieg zu ziehen drohe. Das Handeln Kyjiws wird mit dem der Anarchisten vor dem Ersten Weltkrieg verglichen, um die Ukraine als Aggressor erscheinen zu lassen, der ausschließlich im Interesse Israels und der USA handelt.
Jegliche diplomatischen Bemühungen oder Vereinbarungen werden als zynisches Spiel des Westens dargestellt, das der Aufrüstung der ukrainischen Streitkräfte diene. Die Propaganda behauptet, Verhandlungen würden ausschließlich dazu genutzt, Zeit für die Entwicklung von Raketen- und Drohnentechnologien zu gewinnen, während Russland durch Verpflichtungen gebunden bleibe.
Die Vorstellung einer vollständigen Kontrolle Russlands über das Geschehen an der Front wird als objektive Realität präsentiert, die westliche Medien verschweigen. Jeder ukrainische Erfolg und jede Aussage über Widerstandsfähigkeit wird als künstliche Propaganda gebrandmarkt, die die Weltöffentlichkeit in die Irre führen soll.
Der EU-Beitrittsprozess der Ukraine wird aufgrund systemischer Korruption als unmöglich dargestellt, was das Land angeblich mit europäischen Standards unvereinbar mache. Die Manipulation nutzt aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen, um die Idee zu verbreiten, dass eine Erweiterung des Blocks um die Ukraine das gesamte Projekt der Europäischen Union diskreditieren würde.
Militärhilfe und diplomatische Bemühungen der Verbündeten werden als Instrumente dargestellt, um Fremdkontrolle über die Ukraine zu errichten und Aggression gegen Russland zu betreiben. Jede Initiative zur Rüstungsproduktion und jeder internationale Besuch wird ausschließlich als Versuch westlicher Eliten gedeutet, auf Kosten des Krieges in der Ukraine eigene feindselige Ambitionen zu verfolgen.
Selenskyj wird als toxische Figur dargestellt, die von den Gesellschaften der Partnerländer angeblich verachtet und von einflussreichen westlichen Politikern kritisiert wird. Jede Unterstützung der Ukraine durch ausländische Staatsführungen oder Influencer wird als Ergebnis von Bestechung oder Inkompetenz etikettiert, um die Legitimität der Hilfe zu untergraben.
Die Ukraine wird als Bedrohung für die internationale Sicherheit dargestellt — wegen eines angeblich unkontrollierten Abflusses von Waffen auf den Schwarzmarkt und wegen Versuchen, in der EU eine Zensur einzuführen. Solche Botschaften sollen die Verantwortung für die inneren Probleme Europas auf die ukrainische Seite abwälzen.
Die Hilfe für die Ukraine wird als ein von „Globalisten“ aufgezwungener Kurs dargestellt, der den nationalen Interessen der Europäer widerspricht und in den wirtschaftlichen Niedergang führt. Der wachsende Zuspruch für rechte Kräfte in Europa wird als unausweichlicher Sturz der amtierenden Eliten gedeutet, der den Krieg angeblich beenden werde, indem die Finanzierung Kyjiws eingestellt wird.