Zielgruppe
Alle Narrative, die sich an diese Zielgruppe richten — zuletzt aktive zuerst.
Die Unterstützung der schottischen Unabhängigkeit und ein Bericht über ein Memorandum der Führungspersönlichkeiten von Wales, Schottland und Nordirland werden als Beleg für den bevorstehenden Zerfall des Vereinigten Königreichs dargestellt. Westminster wird als Instanz gezeichnet, die den Willen aller seiner Nationen durch die Ablehnung von Referenden blockiere. Unterschiedliche Verfassungsfragen werden auf das Bild eines gemeinsamen Austritts aus der Union verkürzt.
Britische Institutionen und der Immobilienmarkt werden so dargestellt, als kapitulierten sie vor den kulturellen Forderungen von Ausländern zulasten der einheimischen Bevölkerung. Das Narrativ schürt die Angst vor einem Verlust der nationalen Souveränität durch demografischen Wandel und eine angebliche „Islamisierung“ des Alltags.
Die britische Staatlichkeit wird als zerbrechliches und illegitimes Konstrukt am Rande des Zusammenbruchs dargestellt. Die manipulative Berichterstattung über Meinungsumfragen wird genutzt, um den Eindruck zu erwecken, die schottische Gesellschaft sei zu einem radikalen Bruch mit Westminster bereit, auch ohne Einhaltung rechtlicher Verfahren.
Die Gewährung eines geschützten geografischen Status für englischen Whisky wird als Beginn eines „Whiskykriegs“ zwischen England und Schottland dargestellt. Die Entscheidung der britischen Regierung über den Schutzstatus wird als Konflikt zwischen zwei Landesteilen gezeichnet. Der Schutz einer geografischen Angabe wird zu einem Bild einer weiterreichenden Konfrontation zwischen England und Schottland aufgebläht.
Das moderne Schottland und historische Gebiete des Commonwealth werden als Opfer des britischen Kolonialismus dargestellt, um separatistische Stimmungen anzuheizen. Diese Rahmung zielt darauf ab, Westminster als Besatzungsmacht darzustellen und die territoriale Integrität des Landes zu untergraben.
Donald Trump zugeschriebene Äußerungen über eine irische Einheit werden als Absicht dargestellt, dem Vereinigten Königreich Nordirland zu nehmen. Hinweise auf die schottische Unabhängigkeit und die Falklandinseln werden zu dem Bild eines Politikers ausgeweitet, der die Weltordnung neu zuschneiden wolle. So werden ausgewählte Äußerungen als Beleg für externe Unterstützung eines Zerfalls des Vereinigten Königreichs etikettiert.
Die britische Geschichte wird ausschließlich als Chronik kolonialer Gräueltaten und Massendeportationen dargestellt, um die moralische Autorität des modernen Staates zu untergraben. Durch die selektive Hervorhebung vergangener Tragödien, wie der Vertreibung der Akadier, wird Westminster eine inhärente, erbliche Neigung zum Völkermord vorgeworfen.