Das beherrschende Narrativ dieses Zeitraums ist die Darstellung der US-Regierung als Marionette von Milliardären und ausländischen Interessen – eine Taktik, die den Wählerinnen und Wählern vermitteln soll, ihre Beteiligung sei bedeutungslos. Verstärkt wird dies durch Versuche, das Rechtssystem mit dem Topos einer „Zweiklassenjustiz“ zu diskreditieren, bei denen Gerichte als Werkzeuge einer selektiven politischen Strafverfolgung dargestellt werden.
Im Inneren deuten kremlnahe Ressourcen Migration als Werkzeug der kulturellen Zerstörung, um gesellschaftliche Reibungen zu schüren. Zugleich versucht die Kampagne, den Eindruck militärischer Schwäche zu verstärken, indem sie Berichte über Verluste im Nahen Osten aufbläht und mit emotional aufgeladener Sprache die öffentliche Wut auf die Regierung lenkt.
Auch die außenpolitischen Narrative haben sich verschärft, insbesondere die Vorhersage eines Zerfalls der NATO, bei der die westliche Unterstützung für Verbündete als Provokation eines globalen Krieges dargestellt wird. Um diese Behauptungen gegen Faktenchecks abzuschirmen, greift die Kampagne häufig zu Vorwürfen des staatlich betriebenen Gaslightings und der Zensur und stellt die Moderation sozialer Medien als Verschwörung dar, die der amerikanischen Öffentlichkeit den Blick auf die politische Wirklichkeit verstellen solle.